|
Jeshua sagte zu ihnen:
„Gebt
ihr ihnen zu essen!“
Um die Hungrigen
zu speisen oder ein guter Samariter zu sein – das
sind biblische Ausdrücke - bedürfen
wir den Geist des Messias Jeshua. Der Herr
kam zu uns, als wir noch Sünder waren.
Er kam in unser Leben und befahl uns „ihn
zu besuchen wenn er krank, und ihn zu kleiden
wenn er nackt war.“
Wohltätigkeit ist heute nicht sehr populär. Die Welt hat sich in einen
Wald verwandelt, in dem nur die Stärksten überleben. Dank sei Gott
für die entwickelten Länder und für ihre starke soziale Ausrichtung.
Unglücklicherweise gibt es noch viele Orte, wo die Not und das Leiden groß sind.
Wir haben selbst gesehen was eine warme und gute Mahlzeit bewirken kann.
In
Israel wurde die Wüste in einen Garten
verwandelt. Gott sei Dank dafür! Bedauerlicherweise
ist nicht alles so einfach. Es gibt viele Menschen
mit sehr großen Schwierigkeiten. Sie
können sich nicht zurechtfinden in ihrem
neuen Land und verlieren den Boden unter ihren
Füssen. Wir haben gesehen wie Professoren
zu Alkoholiker wurden und Ingenieure und Militärpiloten
drogenabhängig, weil sie mit dem Wechsel
in ein anderes Land nicht umgehen konnten.
Als wir eine Tochter-Gemeinde von Shavei Zion
(Haifa) in Nazareth gründeten – der
Stadt in der Jeshua seine Kindheit und Jugendzeit
verbrachte - waren wir zuversichtlich, in der
Gemeinde dort ein Projekt der Nächstenliebe
zu beginnen. Wir wussten, eine kleine „Suppenküche“ in
Nazareth war Gottes Plan für uns.
NAZARETH
Unser Start war sehr schwierig. Bei jedem Schritt den wir unternahmen, wurden
wir vom Feind angegriffen. Es begann schon beim Knüpfen der ersten
Beziehungen mit den Gemeindebehörden, weiter mit den Lebensmittellieferanten
und zuletzt beim Kauf von Einrichtungsgegenständen. Nur die Gebete
unserer Freunde in Israel und in der ganzen Welt haben uns geholfen nicht
den Mut zu verlieren und weiter zu fahren. Es war ein langer harter Weg
und wir waren nicht willkommen. Die Stadtbehörden haben unsere Arbeit
nicht freundlich aufgenommen, denn sie fürchteten, dass wir Missionare
seien. Denkt daran, wie diese Stadt Jeshua aufgenommen hat. (Luk. 4). Dank
sei Gott, dass Er selbst in unserem Fall Feindschaft in Freundschaft verwandelt
hat.
Heute schicken uns die Behörden viele Menschen aus armen Familien, obwohl
sie am Anfang nichts von uns hören wollten. Jeden Monat servieren wir 1500
warme köstliche Mahlzeiten und es könnte ohne weiteres auf 1800 erhöht
werden. Man findet alle möglichen Menschen dort und man hört viele
verschiedene Sprachen – hebräisch, russisch, arabisch, spanisch usw.
Unsere Suppenküche ist offen für jeden der eine Mahlzeit nötig
hat. Wir servieren das Essen mit Liebe und Hoffnung. Unser Ziel ist es, die Hungrigen
zu speisen und sie mit dem Wort der Hoffnung und Gottes Verheißung zu ermutigen.
Das Essen und die Worte, gefüllt mit Gebeten, können Heilung zu den
bedürftigen und leidenden Menschen aus verschiedenen Ländern bringen.
HAIFA
Am 15. April 2008 haben wir die Suppenküche in
Haifa eröffnen können, gerade gegenüber dem Gebäude in
dem sich die Gemeinde Shavei Zion trifft.
Wir waren sehr inspiriert durch den Erfolg in Nazareth. Wir sahen, dass die Not
schneller wuchs als wir fähig waren zu helfen. Die Suppenküche in Haifa
ist erst vor zwei Monaten eröffnet worden; und schon können 65 Mahlzeiten
täglich verteilt werden. Wir arbeiten zusammen mit Sozialarbeitern des Landes,
sowie mit der Vereinigung der russisch sprechenden Israelis. Deshalb wächst
die Zahl der verteilten Mahlzeiten stetig: wöchentlich kommen 5 – 6
Personen auf die Liste der täglichen Bezüger. Die Mahlzeiten werden
von einem professionellen Koch zubereitet und mit viel Liebe serviert. Wirtschaftliche
Zustände im Land veranlasst viele uns um Hilfe zu bitten. Die Suppenküche
dient verschiedenen gesellschaftlichen Schichten wie Pensionäre, neue Einwanderer,
Holocaustüberlebende, Drogenabhängige, Obdachlose usw. Es gibt so viele
Menschen zu denen wir einfach nicht „nein“ sagen können. Bitte
unterstützen Sie uns im Gebet, dass wir körperlich und finanziell fähig
sind, die Not derer zu lindern, welche uns um Hilfe bitten.
Wenn Sie wichtige
Informationen dazu haben, melden Sie sich
doch bitte bei uns:
e-mail: tsionsh@netvision.net.il
|